Pollenflugkalender sind für zwei Gruppen Menschen von besonderem Interesse. Während eine Gruppe sich aus beruflichen Gründen dem Pollenflugkalender widmet, macht es die andere aus gesundheitlicher Besorgnis. Letztendlich finden beide zusammen – die Ärzte und die Allergiker. Pollenflugkalender gibt es für Gesamtdeutschland, aber auch regionale geführte.
Zusätzlich werden detaillierte Tages- und Wochen-Pollenflugkalender herausgegeben. Doch eines ist jeder der unterschiedlichen Varianten eigen – sie kartografieren den Pollenflug und die Belastungsstärke der Luft durch Blütenpollen von Bäumen, Gräsern und anderen allergierelevanten Pflanzen. Die herkömmliche Darstellung vom Pollenflugkalender erfolgt in tabellarischer Form oder als Diagramm. Angegeben sind darin die Pflanzenarten, die Monate und Belastungsstärken der einzelnen Pollenarten in den jeweiligen Monaten.
Im Internet stehen auch virtuelle Pollenflugkalender zur Verfügung, die ähnlich einer Wetterkarte, auch bevorstehende Veränderungen in den nächsten Tagen anzeigen. Ärzte nutzen Pollenflugkalender für zwei Arbeiten. Zum einen können sie sich mithilfe der Voraussagen auf Allergieanstürme einrichten, zum anderen hilft der Pollenflugkalender auch, die Art der Pollenallergien bei einem Patienten einzugrenzen und zu identifizieren. Für den Patienten wird dann ein so genannter „Beschwerdekalender“ angelegt. Für Allergiker kann der Pollenkalender tatsächlich auch zum Lebensretter werden.
Schon der „Durchschnittsallergiker“ ist gebeutelt genug, wenn die ersten Gräser oder Bäume zu blühen beginnen. Schnupfensymptome wie tränende, gerötete Augen, Atembeschwerden, Husten, angeschwollene Schleimhäute, (vor allem in der Nase), oder sogar Hautreaktionen können durch Pollen ausgelöst werden und machen das Leben schwer. Während sich andere an der Blütenpracht erfreuen, sieht der Pollenallergiker ihr mit Besorgnis entgegen. Mithilfe des Pollenkalenders können allerdings rechtzeitig Maßnahmen zur Linderung der Auswirkungen ergriffen werden.